Aussetzen von Jungpflanzen

Der Grundstein für eine reiche Ernte im Herbst wird bei der Aussaat im Frühjahr gelegt. Stabile Temperaturen sind hierbei genauso eine Grundvoraussetzung wie ein keimfreier und nährstoffreicher Boden.

Doch bevor die Erde saniert wird, muss der richtige Standort für die Gemüsebeete ausgewählt werden. Die meisten Gemüsesorten benötigen ausreichend Platz und viel Sonne, um gut wachsen zu können.

Wenn der Standort festgelegt ist, sollte die Erde aufbereitet werden, sodass sie nährstoffreich und keimfrei ist. Mit unserer BEGA Dämpfschubkarre erzielt man ein optimales Ergebnis in nur wenigen Arbeitsschritten. In die Dämpfschubkarre muss zunächst Wasser gefüllt werden. Anschließend wird ein Filter aus Jute in die Schubkarre gelegt. Dann kann man die zu reinigende Erde in die Schubkarre füllen und das Ganze mit einem Deckel verschließen. Wenn die Stromzufuhr gesichert ist, erhitzt sich das Wasser und der heiße Wasserdampf reinigt die Erde auf komplett natürlichem Weg.

Wenn wir unsere keimfreie Erde haben, können wir mit dem Säen und Aussetzen beginnen. Einige Gemüsesorten wie Karotten, Radieschen, Spinat oder Kopfsalat können direkt ins Freiland ausgesät werden. Bei anderen Sorten wie Tomaten, Zucchini, Paprika oder Gurken, bietet es sich an, diese erst als Jungpflanze ins Freiland zu setzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihr die Setzlinge selbst zu Hause gezogen habt oder Jungpflanzen im Gartenfachmarkt gekauft habt.

Tomaten und Zucchini gehören zu unseren Lieblingsgemüsesorten und gehören für uns einfach in jeden Garten. Doch was muss man beim Aussetzen von Tomatenpflanzen beachten?
Tomaten brauchen viel Sonne und genug Platz (ca. einen halben Meter), um gut wachsen und sich ausbreiten zu können. Bevor man die Jungpflanzen in die Erde setzt, ist es wichtig, die kleinen Keimblätter am Stängel zu entfernen, da diese fäulnisanfällig sind. Hat man diese entfernt, können die Pflanzen in die Erde gesetzt werden. Hierbei sollte man darauf achten, die Tomaten ca. 5 cm tiefer in die Erde zusetzen, als sie im Topf standen. So kann die Pflanze mehr Wurzeln entwickeln und dadurch mehr Wasser aufnehmen. Zudem können Rankhilfen neben die Pflanzen ins Beet gesetzt werden. Das kann eine einfache Schnur oder ein Stab sein. Zucchini-Pflanzen benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ebenfalls wie die Tomatenpflanzen viel Platz zum Wachsen. Optimal ist es, wenn man die Zucchinis in einem Abstand von ca. 80 cm ins Beet setzt. Außerdem sollte man darauf achten, dass man immer mindestens zwei Zucchini-Pflanzen aussetzt, damit diese sich gegenseitig befruchten können.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Säen und Aussetzen im Garten!